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PIMgate
Anwendungsfall · Illustratives Szenario2026

01 · FACHGROSSHANDEL

300 Lieferanten. Ein Gate. Kein Excel-Postfach mehr.

Ein Fachgrosshändler für Heizung, Sanitär und Elektro verlagert die Annahme von Lieferantendaten in ein Lieferantenportal. Jede Einreichung wird gegen ETIM und Hausregeln geprüft, bevor sie das PIM erreicht — und Lieferanten korrigieren nur, was durchgefallen ist.

Lieferantenportal 2026 — das Scoping jetzt bereitet Ihren Start vor.

«Dreihundert Lieferanten, dreihundert Tabellen — und jede landet in irgendeinem Postfach.»
Szenario · Fachgrosshändler · ca. 300 Lieferanten

02 · Heute

Das PIM ist nur so gut wie das, was Lieferanten liefern.

Der Grosshändler führt rund 250'000 Artikel von etwa 300 Herstellern — von Heizungskomponenten und Fittings bis zu Kabel, Schaltgeräten und Installationsmaterial. Onlineshop, Thekenpersonal und Fachkunden sind auf saubere, ETIM-klassifizierte Daten mit Bildern, Datenblättern und Logistikinformationen angewiesen.

Lieferanten liefern, was sie haben: BMEcat-Dateien sehr unterschiedlicher Qualität, von Hand ausgefüllte Excel-Vorlagen, Bildordner per Dateitransfer, manchmal nur Preisdateien. Das Stammdatenteam prüft, ergänzt und tippt ab. Fehlt etwas, fragt ein Category Manager per E-Mail nach. Schickt ein Lieferant eine Korrektur, ist es wieder die ganze Datei.

Neue Sortimente werden zweimal im Jahr gelistet, Preise ändern sich mehrmals jährlich. In Listungsphasen wächst der Rückstand schneller, als das Team ihn abarbeiten kann.

Eingehende Daten · heutearrivesissue
BMEcat 2005Artikel, ETIM-Merkmale, MedienlinksVeraltete ETIM-Version · fehlende Merkmale
Excel-VorlageManuelle EinträgeEinheiten als Freitext · ungültige GTIN
DateitransferBilder, PDFsKein Bezug zum Artikel
PreisdateienPreise, RabattgruppenKeine Produktdaten
E-MailKorrekturen, RückfragenKein Status · keine Historie

03 · Herausforderungen

Wo das Lieferanten-Onboarding bricht.

Anforderungen stehen in einem PDF.

Lieferanten wissen nicht, welche ETIM-Klasse, welche Pflichtmerkmale, welches Bildformat und welche Logistikfelder der Grosshändler braucht — bis die Datei zurückkommt.

Fehler fallen spät auf.

Ungültige GTIN-Prüfziffern, falsche Einheiten, fehlendes Ursprungsland oder fehlende Zolltarifnummer zeigen sich erst nach dem Import, wenn das Stammdatenteam schon am Datensatz arbeitet.

Alles oder nichts.

Ein Lieferant hat 80 % eines neuen Sortiments bereit. Heute wartet die Datei, bis alles vollständig ist — oder geht halb geprüft rein.

Die ganze Datei kommt zurück.

Eine Korrektur bedeutet eine komplette Neulieferung. Niemand sieht, welche von 4'000 Zeilen sich wirklich geändert haben.

ETIM-Vollständigkeit ist unsichtbar.

Category Manager sehen nicht pro Lieferant und pro Klasse, wie vollständig die Daten sind — und können Nachfassaktionen nicht priorisieren.

Das Team tippt ab.

Erfahrene Stammdatenleute übertragen Werte, statt den Katalog zu steuern.

04 · Das Setup

Lieferanten reichen ein. Das Gate entscheidet. Das PIM bleibt sauber.

Das Lieferantenportal ist die einzige Tür für eingehende Produktdaten. Jeder Lieferant sieht seine eigenen Artikel, seine eigenen Anforderungen und seine eigene Einreichungshistorie. Das Gate prüft jeden Datensatz gegen ETIM und Hausregeln, während der Lieferant noch im Portal ist. Akzeptierte Datensätze fliessen ins PIM, ERP und den Shop des Grosshändlers — als Deltas auf Feldebene.

Lieferanten-EinreichungsschleifeEin Lieferant lädt Produktdaten hoch, die Live-Validierung trennt angenommene und zurückgehaltene Datensätze, Feldfehler gehen zurück, nur korrigierte SKU laufen erneut durch.SupplierPIM GateUploadXLSX · BMEcat · APILive validationErrors while typingPartial submitGood rows move onReviewCategory manager248 SKUs submitted36 rows with errorsAccepted · ingested212 SKUs liveRejected36 · field-level errorsWhat the supplier gets backMS-14082 · ean invalidMS-14091 · unit missingMS-14103 · etim class unsetRe-submit failed SKUs onlyNo email threads · no re-uploading the whole file

Diagramm. Rund 300 Lieferanten laden XLSX-, BMEcat-, API-Daten und Assets ins Lieferantenportal. Live-Validierung, Teileinreichung und interne Prüfung führen zu akzeptierten oder abgelehnten Datensätzen; abgelehnte Artikel gehen zur erneuten Einreichung an den Lieferanten zurück. Akzeptierte Daten passieren das Gate zu PIM, ERP und Onlineshop des Grosshändlers.

Vollständigkeit pro Lieferant und ETIM-Klasse

Jeder Datensatz bekommt eine von drei Antworten

ETIM-MappingQuellattribute werden auf eine ETIM-Klasse und ihre Merkmale abgebildet — mit Einheitenumrechnung, Wertetabelle und einem nicht gemappten Merkmal — und münden in Vollständigkeitsgrad und BMEcat-/ETIM-xChange-Ausgabe.Source attributesMS-12011 · de-DEnenndruck_baranschluss_dnwerkstofftemp_max_coberflaecheETIM class EC000227Pressure gaugeEF000008Nominal pressureEF000121Connection sizeEF000091Housing materialEF000042Max. medium temperature—Not in classCompleteness 4 of 5 featuresOutputsBMEcat 2005ETIM classifiedETIM xChangeJSON exchange formatPer class · per marketUnmapped attributes stay visible instead of disappearing silently

05 · Ablauf

Von der Einladung zum akzeptierten Artikel.

  1. 01

    Lieferant einladen.

    Der Category Manager lädt einen Ansprechpartner des Lieferanten ins Portal ein. Portal-Nutzer sind unbegrenzt — jeder Lieferant, jeder Kontakt, ohne Seat-Kosten.

  2. 02

    Zeigen, was gebraucht wird.

    Pro Warengruppe sieht der Lieferant ETIM-Klasse, Pflichtmerkmale, Logistikfelder, Bild- und Dokumentanforderungen — und lädt die passende XLSX-Vorlage herunter.

  3. 03

    Hochladen und live prüfen.

    Der Lieferant lädt XLSX oder BMEcat 2005 hoch oder liefert per API. Jeder Datensatz wird sofort geprüft; Fehler erscheinen pro Feld und pro Artikel, während der Lieferant noch arbeitet.

  4. 04

    Senden, was fertig ist.

    Vollständige Datensätze können sofort eingereicht werden; unvollständige bleiben im Entwurf des Lieferanten. Kein Warten mehr auf die letzten 20 %.

  5. 05

    Akzeptieren oder begründet ablehnen.

    Stammdaten und Category Management prüfen zurückgehaltene Datensätze, akzeptieren sie oder lehnen sie mit Kommentaren auf Feldebene ab. Akzeptierte Datensätze passieren das Gate und fliessen als Deltas in PIM, ERP und Shop.

  6. 06

    Nur korrigieren, was durchgefallen ist.

    Das Dashboard des Lieferanten listet abgelehnte Artikel mit ihren Fehlern. Der Lieferant korrigiert und reicht nur diese erneut ein. Spätere Preis- und Datensänderungen laufen genauso — nur was sich geändert hat.

06 · Module & Portale

Was dieses Setup nutzt — und was heute live ist.

  • Lieferantenportal (Einreichung, Live-Validierung, Teileinreichung, Prüfung, Nachreichung)

    Einzige Eingangstür für Lieferantendaten

    2026
  • Validierungsregeln · Vollständigkeit

    GTIN, Einheiten, Pflichtfelder, Logistikdaten

    LIVE
  • Modul ETIM & BMEcat

    Prüfung von ETIM-Klasse und -Merkmalen, BMEcat-2005-Import/-Export, Vollständigkeit pro Klasse

    2026
  • RBAC-Rollen & Gruppen · Admin-Konsole

    Zugriff pro Lieferant; Category Manager pro Warengruppe

    2026
  • Append-only Audit-Log

    Wer hat wann was eingereicht, akzeptiert, abgelehnt

    Audit-Log live · Audit-UI 2026

  • Versionierte REST-API /v1 · Delta-Endpoint · Webhooks

    Akzeptierte Daten an PIM, ERP, Shop

    LIVE
  • Kundenportal (optional)

    Installateure durchsuchen das angereicherte Sortiment

    LIVE
  • Mandantenspezifische Schema-Erweiterung · Datenqualitäts-Dashboard

    Tiefere hausspezifische Attribute und Scoring

    ROADMAP
  • SSO OIDC/SAML für interne Nutzer

    Single Sign-on für Mitarbeitende

    ROADMAP

07 · Erwartete Effekte

Was sich typischerweise ändert.

Indikativ

Anforderungen in einem PDF → Anforderungen direkt beim Upload, pro Warengruppe.

Indikativ

Fehler nach dem Import entdeckt → Fehler pro Feld sichtbar, solange der Lieferant noch im Portal ist.

Indikativ

Dateien warten auf 100 % → Vollständige Datensätze gehen weiter; der Rest folgt.

Indikativ

Korrekturen als komplette Neulieferungen → Nur abgelehnte Artikel kommen zurück.

Indikativ

Vollständigkeit geschätzt → Vollständigkeit sichtbar pro Lieferant und ETIM-Klasse.

Indikativ

Das Stammdatenteam tippt ab → Das Stammdatenteam prüft und steuert.

Qualitative Erwartungen für dieses Szenario, keine gemessenen Ergebnisse. Der Anteil der Datensätze, die bei der ersten Einreichung durchgehen, hängt von der Reife der Lieferanten und der Strenge Ihrer Regeln ab.

08 · Typische Konfiguration

Version L, Lieferantenportal, ETIM für 250'000 Artikel.

Category Management, Einkauf und Stammdaten kommen auf 30–60 interne Seats; die Katalogrösse braucht das Band ≤ 500k. Version L enthält alle drei Portal-Module — das Lieferantenportal jetzt, das Kundenportal, wann immer Sie es wollen. Die 300 Lieferanten mit allen Ansprechpartnern sind Portal-Nutzer: unbegrenzt, ohne Seat-Kosten. Indikativer Listenpreis € 37'500 pro Jahr.

Optionen

  • Zusätzlicher Speicher für Lieferantenmedien: € 55 pro TB und Monat
  • Kundenportal für Installateure: in L enthalten
  • Modul Open Data (≤ 500k), um das angereicherte Sortiment zu veröffentlichen: + € 9'600 / Jahr
EUR-Listenpreise, jährliche Vorauszahlung, zzgl. MwSt. Inklusive 99,9 % SLA (Version L). Einmaliges Onboarding nach dem Scoping offeriert. Alle Details unter Preise.
Position€ / Jahr
Version L — 26–100 Seats, ≤ 500k Artikel, alle 3 Portal-Module, 10 gebrandete Mandanten€ 20'400
Lieferantenportal (in L enthalten)inkl.
Modul ETIM & BMEcat · Artikelband ≤ 500k€ 12'000
Stage-/Test-Mandant · halbe Kapazität (25 % von Version L)€ 5'100
Indikativer Listenpreisab € 37'500

09 · Rollout

Pilot mit zehn Lieferanten, dann in Wellen.

  1. 01

    Woche 1–3 · Scoping

    Woche 1–3Regeln und Vorlagen. Pflichtfelder, Logistikdaten und Bildvorgaben für die wichtigsten Warengruppen festlegen; ETIM-Version bestimmen; XLSX-Vorlagen bauen; Prüfrollen definieren.

  2. 02

    Woche 4–8 · Pilot

    Woche 4–8Zehn Lieferanten. Fünf erfahrene BMEcat-Lieferanten und fünf Excel-Lieferanten. Regeln nachschärfen, bis die Durchlaufquote plausibel ist und Fehlermeldungen ohne Telefonat verstanden werden.

  3. 03

    Woche 9–16 · Welle 1

    Woche 9–16A-Lieferanten. Die Lieferanten mit dem grössten Umsatzanteil. Onboarding-Sessions pro Welle; Category Manager fassen anhand der Vollständigkeitsansicht nach.

  4. 04

    Ab Woche 17 · Welle 2+

    Ab Woche 17Alle weiteren. Restliche Lieferanten in Tranchen; E-Mail- und Dateitransfer-Eingang wird für angebundene Lieferanten geschlossen.

Indikativer Plan ab Verfügbarkeit des Lieferantenportals für Ihren Mandanten. Scoping und Regeldesign können sofort beginnen.

10 · Nächster Schritt

Erkennen Sie Ihr Postfach wieder? Buchen Sie ein Scoping-Gespräch.

Bringen Sie eine echte Lieferantendatei mit. Wir prüfen sie gegen einen Regelentwurf und zeigen Ihnen, welche Datensätze durchgehen, zurückgehalten oder abgelehnt würden — und was Ihre Lieferanten sehen würden.

11 · Weiterlesen

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